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Schildhof Obergereuth

Was ist ein Schildhof?

1317 wurden durch eine Urkunde des Landesfürsten König Heinrich einige Männer aus dem Passeiertal zu "Einschild - Rittern" und somit in den niederen Adelsstand erhoben. Diese landesfürstlichen Dienstmannen hatten verschiedene Privilegien wie z.B. das volle Jagd- und Fischereirecht und bestimmte Steuerfreiheiten, dies als Gegenleistung für Waffendienste. Aus der Bezeichnung "Schildherren" wurde später die Bezeichnung "Schildhöfe". Die Urkunden bezeugen, dass der Obergereuth - Hof 1288 erbaut wurde. Als einer der ältesten "Schildhöfe" diente er kurzzeitig sogar als Gericht. 

 Es gibt im Passeier noch 11 dieser architektonisch auffallenden Höfe. Sie waren dem Gericht des Landeshauptmanns unterstellt, in Zeiten des Krieges war man mit der Sicherung des Jaufenweges beauftragt und im Frieden war man "Hof-Lieferant" von Fisch und Wildbret für Schloss Tirol. Man genoss einen Sonderstatus bei Adel, Bürger und selbst der Kirche.


Heute haben alle Schildhöfe zusammen noch das „Fischrecht“, d.h. wir sind nicht nur verantwortlich für die Vergabe von Fischereirechten (Tagenskarten), sondern auch für den Bestand der Fischvielfalt von allen Passeirer Bächen.

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